Islay 2026 | Teil 2 | Von Kennacraig über Port Askaig nach Port Ellen

Ich lebe in Österreich. Bekanntlich ein Binnenland. Mit einer Fähre irgendwo überzusetzen, noch dazu auf dem Meer, gehört also nicht unbedingt zu meinem Daily Business.

Umso aufregender war damit die Fahrt vom schottischen Festland auf die Insel Islay. Wenn dann das Schiff auch noch „Isle of Islay“ heißt, dann verspricht diese Fahrt mehr als nur ein beiläufiges Abenteuer auf dem Weg zu den besten schottischen Whiskys und atemberaubendster, schroffer, schottischer Insellandschaft. Auf ging’s also in Richtung meiner, zumindest vor dieser Reise, soviel sei verraten, absoluten Lieblingsdestillerie, Laphroaig. Zu meiner persönlichen Islay-Whisky-Ranking-Revolution kommt in den nächsten Teilen zu den Verkostungen bei Ardbeg und Lagavulin mehr.

Doch jetzt erstmal ab in Richtung Innere Hebriden.

Von Kennacraig über Port Askaig nach Port Ellen

Unsere Fahrt mit Caledonian MacBrayne führte uns in knapp 2 Stunden bei an diesem Tag sehr ruhiger See vom Hafen von Kennacraig zu einem, neben Port Ellen, der beiden regulär angefahrenen Häfen auf Islay, Port Askaig.

Der Tageszeit geschuldet wurde an Bord Frühstück angeboten, das hatten wir bereits in Tarbert hinter uns. Der Hunger musste also bis zum Anlegen auf Islay warten.

Alles in allem eine sehr ruhige Fahrt. Ein Tennent später konnten wir bereits wieder von Bord.

Ein frisches Tennents Lager auf hoher See

Im Pub des direkt neben dem Hafen gelegenen Port Askaig Hotels konnten wir unseren durch die salzige Seeluft aufkeimenden Hunger perfekt mit frischen Fish and Chips stillen. Der alleine durch den schieren Anblick der Insel aufkeimende Appetit auf flüssigen Rauch in Form von Whisky musste noch bis Port Ellen warten.

Nach einem Sehtest in bester Whisky-Manier ging es dann auch direkt gestärkt weiter in unser Hotel, dem “No.1 Charlotte Street” direkt an der Küste in Port Ellen.

Nach zwei Ankunfts-Bieren am Strand des Hotels stand an diesem Tag noch ein Abendessen im fußläufigen “The Bothy” an. Einem netten kleinen Lokal mit überschaubarer, aber dazu um so köstlicherer, Speisenauswahl.

Damit war unsere Anreise erledigt und wir waren auf Islay angekommen.

Die nächsten Tage sollten mit dem Whisky Trail, Bowmore, katastrophal schlechten Straßen, tollem Craft Beer, sensationellem Essen und allem anderen, was es auf Islay so gibt, gut gefüllt sein.

Dazu mehr in den nächsten Teilen.

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